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Gemeinde Inden

Grußwort des Bürgermeisters

Liebe Indener Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Bürgermeister Stefan Pfennings

die Corona-Pandemie bestimmt weiterhin unser Leben. Auch wenn es uns nicht immer leicht fällt, wir haben gelernt, mit dem Virus zu leben. Von Routine kann indes keine Rede sein, denn was Einzelne in dieser Krise leisten, ist alles andere als selbstverständlich.

Im Namen der Gemeinde möchte ich an dieser Stelle den vielen Ehrenamtlichen danken, die sich auch in diesen Zeiten für den Zusammenhalt in den Ortschaften engagieren. Sie sind ihren Mitmenschen eine große Hilfe und lindern manche Not.

Unsere Gemeinsamkeiten zu stärken, ist mir ein persönliches Anliegen. Gerade wenn es unterschiedliche Meinungen gibt, ist der offene und respektvolle Umgang miteinander wichtig. Wir stimmen vielleicht nicht in jedem Punkt überein, aber wir werden nur etwas erreichen, wenn wir Herausforderungen vereint bewältigen. Ich möchte Sie daher herzlich einladen zum Dialog – sowohl untereinander als auch mit Ihren gewählten Vertreter*innen sowie der Gemeindeverwaltung.

Als Bürgermeister habe ich stets ein offenes Ohr für Ihre Themen. Bitte sprechen Sie mich an und teilen Sie mir Ihre Sorgen, Anliegen und Anregungen mit.

Die Zukunft im Blick
Eine große Herausforderung für unsere Gemeinde ist das Ende der Braunkohleförderung im Tagebau Inden. Dieses Thema beschäftigt uns zurzeit auf mehreren Ebenen:

Erstens werden wir in den kommenden Jahren einen Großteil der Arbeitsplätze im Ort verlieren. Zweitens rechnen wir dadurch mit Ausfällen bei den Steuereinnahmen und höheren Sozialausgaben. Und drittens wird sich natürlich das Landschaftsbild von Inden nach der Braunkohle tiefgreifend verändern, wenn aus dem riesigen Loch mitten in unserer Gemeinde ein See wird.

Ganz oben auf der Agenda steht jetzt die Aufgabe, neue Arbeitsplätze zu schaffen. Neben den Mitarbeiter*innen von RWE geht es auch um Menschen, die in Zulieferbetrieben in Inden arbeiten. Zusammen mit den anderen indeland-Kommunen arbeiten wir daran, neue nachhaltige Wirtschaftsstrukturen in der Region aufzubauen, um die zukünftig wegbrechenden Auftragsvolumen zu ersetzen. Klar ist, dass wir dies nicht allein in Inden und im indeland schaffen, sondern nur, wenn wir mit den anderen Tagebauinitiativen und dem Rheinischen Revier gemeinsam handeln.

In Zusammenarbeit mit den Städten und Gemeinden im Rheinischen Revier wird sich unsere Gemeinde den Herausforderungen des Strukturwandels stellen. Inden hat in den vergangenen Jahrzehnten mehrere Umsiedlungen abwickeln müssen. Wir wissen, was ein struktureller Wandel bedeutet und sehen hier die Chancen, die für uns daraus erwachsen. Inden zählt zu den ersten Kommunen in der Region, die sich den Grundsatz der Ressourcenschonung auf die Fahne geschrieben haben. Unsere Gemeinde wächst. Diese Offenheit für Neues ist eine Stärke, auf die wir aufbauen können und wollen. Offenheit und Transparenz sind gleichsam die Tugenden, auf die ich im Dialog mit Ihnen aufbauen will. Ich freue mich auf konstruktive Gespräche und ein erfolgreiches Miteinander. Bitte achten Sie aufeinander und unterstützen Sie die Menschen in Ihrer Nachbarschaft, die auf Hilfe angewiesen sind.

Herzlichst!

Stefan Pfennings
Bürgermeister

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